Junges Schauspiel

Wir sind nun eine Gruppe von 16 TeilnehmerInnen im Alter zwischen 14 und 23 Jahren aus den Ländern Syrien, Afghanistan, Deutschland, Iran, Irak und Japan.

Durch das Café Eden, dem interkulturellen Begegnungscafé des Düsseldorfer Schauspielhauses, wo Geflüchtete und alle Bürger der Stadt, Neubürger und Ureinwohner, einen gastfreundlichen Ort für Verständigung und Begegnung mit Künsten und Kulturen finden, haben wir stetig neue TeilnehmerInnen gewonnen.

Ebenso hat die Kooperation mit der Hedwig und Robert Samuel Stiftung durch Vernetzung und Kontakten zu Projekten und Schulen dazu beigetragen, Jugendliche von der Begegnung und dem Kennenlernen anderer junger Menschen sowie dem Spracherwerb durch Theaterspielen zu begeistern.

Nach einem ersten schüchternen Kennenlernen ist die Gruppe kontinuierlich gewachsen und im Verlauf der Probenzeit hat sich eine kleine Gemeinschaft gebildet, die sich mittlerweile auch nach der Probe zum Basketball spielen trifft.

Die Inszenierung ist durch die Ideen und Phantasien der TeilnehmerInnen geprägt. Fast alle Texte sind im Rahmen des Projekts entstanden und beschäftigen sich mit Wunschwelten:

In welcher Welt will man leben? Mit wem will man sein Leben teilen? Ist man lieber hier oder anderswo? Und was liegt dazwischen? Was für eine Welt entsteht durch Musik, Tanzen, Spielen und Sprache?

Mehrsprachlichkeit begleitete nicht nur unsere Probenzeit, sondern auch unser Stück. So wurde oft in vier Sprachen sowie mit Händen und Füßen kommuniziert. Die verschieden Klänge der Sprachen wurden in die Inszenierung integriert.

Durch Tanz und Bewegung nutzt die Inszenierung auch eine Sprache die jeder spricht: Körpersprache.